Geschichtlicher Rückblick unserer Gründung

Stand: 31.03.09


 

Die Entwicklung des DRK in Oberdischingen ist eng mit der in Ehingen verknüpft.Krankentransport Ehingen ca 1913

Aus diesem Grund soll zuerst die Entwicklung in Ehingen aufgezeigt werden.1910 fanden sich Ehinger Bürger zusammen um eine freiwillige Sanitätskolonne des Roten Kreuzes zu gründen. 

Einzelheiten über den örtlichen Zusammenschluss sind nicht urkundlich überliefert. Ihre Aufgabe bestand in Kriegszeiten in der Betreuung von verwundeten und erkrankten Soldaten. In Friedenszeiten in der Durchführung von Sanitätsdiensten sowie Hilfeleistungen bei Unglücksfällen.

Die Ausbildung in Erster Hilfe und vor allem die praktische Hilfeleistung selbst, wozu auch die Krankentransporte Krankentransport mit Fuhrwerk Ehingen ca 1913

gehörten, waren damals wie heute Grundbestandteil der Rotkreuz Arbeit in Ehingen.

 

Sarmariterinnen 1932

1932 nahm man in die Kolonne, die bisher nur aus männlichen Mitgliedern bestand , 8 Helferinnen - Samariterinnen genannt - auf.

 

 

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Ein Deutsches Rotes Kreuz gab es seit 1921, das nach bürgerlichem Recht als eingetragener Verein aus den Landesvereinen gebildet wurde.

 

1937 wurden die bisherigen DRK Verbände und Vereine durch das Reichsgesetz aufgelöst. Es wurde eine neue Organisationsform verfügt.
In Ehingen wurde nach der Auflösung der Sanitätskolonne Anfang 1938 die DRK- Kreisstelle gebildet. Die aktiven Helfer und Helferinnen wurden in einer der Kreisstelle unterstellten Sanitätsbereitschaft zusammengefasst.

Die Gliederung in 3 Zügen war 1940 ähnlich wie vorher seit 1930:
1. Zug Ehingen: mit 3 Gruppen in der Kreisstadt und 1 Gruppe in Allmendingen
2. Zug Schelklingen:mit je 2 Gruppen in Schelklingen und in Oberdischingen
3. Zug Munderkingen:mit 2 Gruppen in der Stadt und je 1 Gruppe in Dieterskirch und in Zwiefaltendorf.

In den Jahren vor und während des 2. Weltkrieges entfaltete die Sanitätsbereitschaft eine sehr aktive Tätigkeit, die sich während der Kriegsjahre vorwiegend auf die Betreuung von verwundeten Soldaten und Umsiedlern erstreckte.
Mit Ende des Krieges wurde 1945 die Rot-Kreuz-Organisation durch die französische Besatzungsmacht verboten und musste somit ihre Arbeit einstellen. Not und Elend nach dem 2. Weltkrieg ließ jedoch die Besatzungsbehörden erkennen, dass dringende Hilfe notwendig war.

Für diese Aufgabe ließ man eine „Rot-Kreuz-Arbeit" in der „ Gesellschaft für Gesundheitsfürsorge und Kriegsgefangenendienst zu".

Nach der Wiederzulassung des Deutschen Roten Kreuzes 1949/ 50 konnte das DRK Ehingen als Kreisverein seine volle Tätigkeit wieder aufnehmen.
Im Bereich des Kreisvereines entstanden nach 1950 einzelne DRK- Bereitschaften in Ehingen, Allmendingen, Schelklingen, Munderkingen und Zwiefaltendorf. Später auch in Ersingen- Oberdischingen, Lauterach-Kirchen, Oberstadion und Rißtissen.

Den Bereitschaftsführern vorgesetzt war seit dieser Zeit der Kreisbereitschaftsführer.

Erster Kreisbereitschaftsführer in Ehingen wurde Franz Scholl.
Danach folgte 1959 Hans Baur und dann bis zur Auflösung und Überführung des DRK-Kreisvereins Ehingen in den Kreisverein Ulm Anton Ströbele 1968(1973 als indirekte Folge der politischen Kreisreform) Anton Ströbele aus Oberdischingen.

Dies war ein kleiner geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung des Roten Kreuzes in Ehingen. Im zweiten Artikel ist die Gründung des Ortsvereins Oberdischingen beschrieben.

 

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